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Liebe Bridgefreunde,Liebe Bridgefreunde,
Zuerst eine Reihe von ehrlich gemeinten Danksagungen: Frau Trybus,
unentbehrliche Stütze, die auch erfolgreich dafür gesorgt hat, dass neue
Mitglieder zum Club gestoßen sind. Herrn Krombert und Herrn Kratzer, die
wirklich viel für den Klub, das heißt für uns alle, getan haben. Dann Frau
Prinstl, dass in Baden alles reibungslos läuft und natürlich dem guten Engel der
Dummys, Frau Diem.
Danken möchte ich auch Frau Schwarz, die sich immer um die Angelegenheiten des
Clubs kümmert. Ebenso Herrn Fleischmann, der bis 14 Tage vor Weihnachten
Masterpunkte und Statistiken geliefert hat, bis ihn ein Leserbrief von Herrn
Herold in unserer Clubzeitung jede Mitarbeit aufkündigen ließ.
Dankenswerterweise ist Herr Schamberger eingesprungen und hat die
Masterpunkte-Abwicklung übernommen.
Dank auch den vielen freiwilligen Helfern, die Boards auflegen oder die Tisch
abräumen.
Und danken möchte ich Ihnen allen, dass sie mich vor drei Jahren zum Präsidenten
gewählt haben. Ja, es war eine Ehre für mich, wenn auch öfter eine anstrengende.
Zeit für den Rückblick: Was das Finanzielle betrifft – wir konnten das Defizit
von 80.000 S vor drei Jahren abbauen.
Wir haben versucht, unseren Club internationalem Standard abzugleichen. Das ist
uns zum Teil gelungen. Die Naturale-Turniere sind ja nicht ein Steckenpferd von
mir, sondern – ich betone das immer wieder – entscheidend dafür, dass in allen
Ländern die Zahlen der Turnierspieler steigen. Nur in Österreich grundelt die
Zahl seit mindestens 30 Jahren bei 2000 herum. Österreich bildet im Verhältnis
zur Einwohnerzahl fast das Schlusslicht Europas. Nur zum Vergleich: Neuseeland
mit vier Millionen Einwohnern hat 17.000 Clubspieler. Hier ist der ÖBV
gefordert, Naturale-Turniere intensiv bei Hausturnieren zu fördern. Den
Anfängern muss die Angst genommen werden. Es ist wirklich betrüblich, wenn von
einem Kurs mit 18 Anfängern nur zwei beim Turnierspiel bleiben. Bei den letzten
Abstimmungen war die Mehrzahl der Clubmitglieder für Naturale-Turniere der
gleichen Meinung. Ein hoffnungsvoller Blick in die Zukunft.
Bei weniger als 14 Tischen können – wie ebenfalls international
selbstverständlich – jetzt gescrambelte Turniere gespielt werden, die vom
sportlichen Standpunkt korrekter sind, als die Trennung von Nord-Süd und
Ost-West-Ergebnissen. Probleme mit dem Computer, der nicht im Stande war, bei
Pausentischen das richtige Resultat zu errechnen, sollten ausgeräumt sein.
Leider wurde gegen die Butler-Wertung gestimmt, die eine Bereicherung des
Turniergeschehens war, ist doch diese Team-Wertung eine Beurteilung des besseren
Bridgespiels.
Sehr zufrieden stellend funktioniert das Internet. Die Ergebnisse sind meist
wirklich am Spielabend bereits drinnen. Die Informationen bei den Neuigkeiten
werden angenommen. Nicht umsonst haben wir durchschnittlich im Monat fast
tausend Zugriffe auf unsere Seiten. Eine tolle Zahl, die Freude macht.
Es gibt auch Fehlschläge. Wir haben uns eindeutig zu wenig gut verkauft, heißt,
zu wenig Werbung betrieben, zu wenig die Trommel gerührt. Für unsere
Naturale-Turniere, die gescrambelten Turniere, Butler-Wertung oder das
Pokal-Turnier. Bei Letzterem ist, so glaube ich, die Idee sicher gut: Ein
Turnier zu spielen, bei dem „die Haie“ fern bleiben, weil es kein Geld zu
verdienen gibt. Pokale wollen, wie wir feststellen mussten, aber auch wenig.
Vielleicht sind gravierte Gläser als Preise die bessere Lösung.
Wir haben aber auch zum Beispiel an jene Clubmitglieder, die selten kommen, ein
freundliches Brieferl geschrieben, wieder zu spielen. Das Ergebnis war leider
gleich null.
Es war auf jeden Fall eine interessante Zeit. Ich hätte auch – trotz des
Widerstandes meiner Frau – für eine zweite Amtsperiode kandidiert.
Bedauerlicherweise war es mir nicht möglich, einen Finanzreferenten zu finden.
Erteilte Zusagen wurden plötzlich wieder zurückgezogen.
Deshalb trete ich zurück und wünsche meinem Nachfolger, der auch mein Vorgänger
war, alles Gute.
Ich freue mit darauf, wieder ein einfaches Clubmitglied zu sein.
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